Unsere Tiere

Selbstverständlich sind uns alle unsere Schützlinge wichtig, vom Kleinsten bis zum Grössten, vom Jüngsten bis zum Ältesten. Pferde, Ponys und Esel, die noch nicht lange bei uns leben oder die noch darauf warten, das Herz einer Patin oder eines Paten zu erobern, möchten wir Ihnen kurz vorstellen:

Carré Vert

Als Dreijähriger wurde der französische Vollblutwallach 1998 in die Schweiz verkauft. Hier startete Carré Vert seine Karriere als Rennpferd. Er konnte schöne Erfolge verbuchen, erlitt aber mehrere Sehnenschäden, sodass er aus dem Rennsport genommen wurde. Bei seiner neuen Besitzerin durfte sich der hübsche Dunkelbraune erst einmal gesundheitlich erholen und dann ein neues Leben als Freizeitpferd beginnen. Er wurde in der Dressur und im Springen weitergebildet und liess sogar kleine Kinder auf sich Reiten. Im Sommer 2020 durfte Carré seine wohlverdiente Pension in Maison Rouge antreten.

Es dauerte kaum zwei Tage und der Wallach konnte bereits in die Gruppe integriert werden. Der unkomplizierte Carré fand sich sehr schnell im neuen Zuhause zurecht und gewann auch sofort einen Freund.

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Samira

Mitte Mai 2020, gerade rechtzeitig zur Eröffnung der grossen Gemeindeweide, kam die sanfte Freibergerstute in Le Roselet an. Bereits als Jungpferd wurde Samira von ihrer, damals auch noch ganz jugendlichen Besitzerin ausgewählt und später in der Disziplin des Westernreitens gefördert. Die fitte, 1998 geborene Freibergerin fand sich schnell auf unserer Gemeindeweide zurecht und schloss Freundschaft mit den Freibergerstuten unserer kleinen Zucht. Mit ihrem goldigen Charakter erreichte die Stute auch bei unseren Pferdepflegerinnen und -Pflegern rasch grosse Beliebtheit.

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Shandy

Das 148 cm grosse Connemara Pony wurde 1994 in Irland geboren und verbrachte auch die ersten vier Lebensjahre in seinem Ursprungsland. Im Jahr 1998 reiste Shandy in die Schweiz ein, um in einer Reitschule als Kinderreitpferd eingesetzt zu werden. Dort traf er auch auf seine neuen Besitzerinnen – eine Mutter mit ihrer Tochter. Der ausgeglichene Wallach bereitete seinen beiden Reiterinnen über Jahre hinweg grosse Freude. Im Februar 2020 durfte Shandy nun seinen Altersplatz auf dem Jeanbrenin beziehen, um dort seine verdiente Rente zu geniessen.

Der sympathische Schimmel zeigt sich noch etwas reserviert fremden Artgenossen gegenüber. Taucht aber ein Zweibeiner mit einem Leckerbissen auf, ist die Zurückhaltung schnell vergessen und Shandy stürzt sich geradezu auf den dargebotenen Happen.

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Cäsar

Auf den ersten Blick könnte man fast meinen, ein weiterer Haflinger sei auf dem Jeanbrenin eingezogen. Doch beim Blondschopf Cäsar handelt es sich um einen waschechten Freiberger. Der Wallach ist 2000 im Aargau geboren und durfte dann sein gesamtes Leben bei seinen Besitzern auf dem schönen Rigiberg verbringen. Der fitte Cäsar, der mit seiner auffälligen Fellfarbe sofort ins Auge sticht, hat auf dem Jeanabrenin bereits einen guten Kollegen, ebenfalls einen Freibergerwallach, gefunden.

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Blacky

In seinen jungen Jahren lief der Dunkelbraune Trabrennen. Als sein Besitzer verstarb wurde er mehrmals vermittelt, kam jedoch immer wieder zurück, da er nicht reitbar war. Seine letzte Besitzerin schloss den hübschen Wallach sofort in ihr Herz und bot ihm ein schönes Leben als Beistellpferd zu ihrer Stute. Als diese verstarb durfte Blacky in den Jura auf eine grosse Pferdeweide zu neuen Gespanen ziehen. Ende Juli 2020 war es dann soweit und der aufgeweckte Wallach bezog einige Dörfer weiter, in Maison Rouge seine neue Heimat.

Dank seinem tollen Charakter ist Blacky sowohl für Menschen als auch Pferde ein netter Kumpel.

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Sundance Kid

Sundance Kid stammt nicht, wie man seinem (Film)Namen nach vermuten könnte, aus den USA sondern wurde 1997 auf der günen Insel geboren. Dort wurde der Fliegenschimmel an Springturnieren vorgeführt. Als Sechsjähriger reiste er dann in die Schweiz, wo er zum Freizeitpartner seiner langjährigen Besitzer wurde. Sundance ist ganz wie sein neuer Freund Chico, den er in Le Roselet gefunden hat, von eher vorsichtiger Natur, liebt es aber zu spielen und sich ausgiebig zu wälzen. Dies ist auch der Grund, wieso sein Fellkleid nicht immer schneeweiss ist.

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Viktoria

Die 1996 geborene Fuchsstute hat sich einen schönen Lebensabend auf unserem Zauberberg redlich verdient. Schenkte die 152 cm grosse Freibergerin doch nicht weniger als sieben Fohlen das Leben. Diese Muttertätigkeit hat natürlich ihre Spuren hinterlassen, Viktoria ist heute eine rundliche Stute mit sehr ausgeprägten, voluminösen Formen. Später wurde sie als Therapiepferd entdeckt und leistete wertvolle Arbeit mit Jugendlichen in schwierigen Lebenssituationen. Viktoria war über Jahre eine geschätzte Mitarbeiterin für die leitenden Reitpädagoginnen der Institution. Mit zunehmendem Alter wurde aber eine Arthrose spürbar und sie konnte nicht mehr zur Arbeit eingesetzt werden. Viktoria durfte am 2. Dezember 2016 auf dem Jeanbrenin einziehen. Hier hat sie in sehr kurzer Zeit eine neue Familie gefunden und sie fühlt sich sehr wohl bei uns.

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Dandy

2007 wurde Dandy, die 1999 geboren ist, vom Schweizer Westernreitpionier Emil Hegetschweiler erworben. Die Vorbesitzerin wollte sich von der Stute trennen, da die beiden nicht gut harmonierten. Auf der Wikingerranch wurde Dandy im Westernstil weitergebildet und sie wuchs zu einer verlässlichen Partnerin heran. Ab 2009 kümmerte sich eine Dame um Dandy, da Herr Hegetschweiler altershalber etwas kürzertreten wollte. Die unkomplizierte Stute wurde liebevoll gepflegt und durfte schöne Ausritte und Trainingseinheiten auf dem Reitplatz erleben.

Momentan hält sich die gescheckte Dandy immer in der Nähe von Chayenne und Next Generation auf, die am selben Tag wie sie im Jura angekommen sind. Das farblich auffällige Trio (Chayenne ist ebenfalls ein Schecke und Next Generation ein imposanter Schimmel) sticht einem sofort ins Auge.

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Lena von der Rossi

Auch Lena macht ihrem edlen Namen alle Ehre. Denn als Dreijährige wurde die zierliche, in Lyss geborene Dame zur Elitestute gekört. Als Schönheitskönigin gehörten gewisse Starallüren während ihrer Karriere als Reitpferd einfach zum guten Ton. Wegen einer schmerzhaften Veränderung des Strahlbeins musste sie dann jedoch schweren Herzens in Frühpension geschickt werden. Auf dem Jeanbrenin behindert sie diese gesundheitliche Einschränkung jedoch in keinster Weise. Die kontaktfreudige Stute, welche Mitte September 2019 zu uns stiess, hat sich bereits bestens eingewöhnt und im gemütlichen Freibergerwallach Lascar einen tollen Beschützer gefunden.

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Abschied

Gerne blicken wir zurück auf viele schöne Momente, die wir mit unseren Tieren verbringen durften - auch mit jenen die mittlerweile nicht mehr unter uns weilen.