Unsere Tiere

Selbstverständlich sind uns alle unsere Schützlinge wichtig, vom Kleinsten bis zum Grössten, vom Jüngsten bis zum Ältesten. Pferde, Ponys und Esel, die noch nicht lange bei uns leben oder die noch darauf warten, das Herz einer Patin oder eines Paten zu erobern, möchten wir Ihnen kurz vorstellen:

Shams

Was für ein Pferd! Wenn der temperamentvolle Araber Shams mit wehender Mähne, elegantem Schwanenhals und aufgestelltem Schweif über die Juraweiden galoppiert, machen nicht nur die Stuten grosse Augen. Der mittlerweile 22 Jahre alte freundliche Wallach kam im Oktober 2018 zusammen mit seinem Freund Smohalla nach Maison Rouge.

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Bambi

Bambi ist eine hübsche kleine Eseldame, deren seelenvollem Blick niemand widerstehen kann. Sie wurde 2007 geboren und zog gemeinsam mit ihrer Mutter Noisette, von der sie seit ihrer Geburt nie getrennt war, nach Maison Rouge. Bambi ist ausgesprochen gutmütig. Nur wenn es ums Futter geht, versteht sie keinen Spass. Und dass sie hin und wieder auf die Waage soll, empfindet sie als reine Zumutung!

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Hugo

Der liebenswürdige Haflinger Hugo mit seinem Blondschopf, ursprünglich Strolch geheissen, machte seinem Namen früher alle Ehre. Doch trotz seiner Streiche bezauberte er alle durch seinen Charme. Das hat sich bis heute nicht geändert. Er lebt seit Herbst 2017 auf dem Jeanbrenin und sucht gerne den Kontakt zu uns Menschen. Am liebsten ist er allerdings mit seiner Gefährtin Amira zusammen, einer Haflingerdame, die genauso verfressen ist wie er. Seine zweite Lieblingsbeschäftigung? Spielen!

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Gitan

Wenn der hübsche Rappe Gitan mit seiner lockigen Mähne nicht will, dann will er nicht! Man muss den feinfühligen Wallach der Rasse Mérens (stämmige Gebirgspferde aus Frankreich) von etwas überzeugen, denn zwingen lässt er sich zu nichts. Gitan kam zusammen mit seinem langjährigen Lebensgefährten Doekele nach Le Roselet, integrierte sich aber deutlich schneller als dieser in die grosse Herde. Mittlerweile fühlt er sich sichtlich wohl und sieht jetzt im Winter mit seinem zottligen Winterpelz aus wie ein knuddliger alter Teddybär.

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Giorgia

Giorgia ist eine hübsche Warmblutstute von ausgesprochen liebenswürdigem, unkompliziertem Wesen. Mit ihrer Besitzerin verband sie eine enge, vertrauensvolle Beziehung. Ihr Start in Le Roselet verlief absolut problemlos – fast schien es, als hätte sie schon immer hier gelebt. Und wer sie in vollendeter Eleganz über die Weide galoppieren sieht, bewundert die harmonische Schönheit dieser Stute. Kein Wunder, hat der Friese Doekele Giorgia zu seiner Herzensdame erkoren! Ob die Liebe gegenseitig ist, wird sich weisen.

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Doekele

Doekele ist ein imposanter Friese mit edlem Kopf und sanften Augen. Das erste allerdings, was an ihm auffällt, ist sein markanter Senkrücken. Doch keine Sorge: Doekele hat keinerlei Schmerzen und geniesst die Weidegänge sichtlich. Von eher etwas ängstlichem und unsicherem Naturell, orientierte er sich zu Beginn an seinem Gefährten Gitan, der mit ihm zusammen nach Le Roselet gekommen war. Mittlerweile umwirbt Doekele die schöne Giorgia und versucht gleichzeitig, Gitan nicht aus den Augen zu verlieren. Er hat also alle Hufe voll zu tun.

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Litti

Der 1999 geborene Irländer heisst mit vollem Namen Little Diamond und ist tatsächlich ein wahres Schmuckstück. Litti, wie er halt schon immer gerufen wird, glänzt nicht nur mit seiner ungewöhnlichen Fellfarbe sondern auch mit seinem grossen Herz. Seinen pferdigen Kollegen gegenüber verhält er sich sehr respektvoll, zu ihm unbekannten Menschen fasst er jedoch nur zögerlich Vertrauen. Lässt man den sensiblen Wallach den ersten Schritt machen, kann er seine anfängliche Scheu eher überwinden. Hat man Glück, zeigt er sich sehr anhänglich und will sogar gestreichelt werden. Seit September 2019 kann man Litti dabei bewundern, wie er über die grosszügigen Weiden des Jeanbrenin flitzt.

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Class

Class, 1997 in den USA geboren, heisst mit vollem Namen eigentlich Class Aktion, unter Freunden wird er seiner Farbe wegen «Füchsli» genannt. Er ist ein bezauberndes amerikanisches Miniaturpferdchen mit üppigem Blondschopf und von eher schüchternem Naturell. Ganz im Gegensatz zu seiner Tochter Grace, die mit ihm zusammen im Mai 2019 nach Le Roselet gekommen ist. Die beiden liebenswerten Minis sorgen regelmässig für Aufsehen – und für viele «Jööhs»!

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Lena von der Rossi

Auch Lena macht ihrem edlen Namen alle Ehre. Denn als Dreijährige wurde die zierliche, in Lyss geborene Dame zur Elitestute gekört. Als Schönheitskönigin gehörten gewisse Starallüren während ihrer Karriere als Reitpferd einfach zum guten Ton. Wegen einer schmerzhaften Veränderung des Strahlbeins musste sie dann jedoch schweren Herzens in Frühpension geschickt werden. Auf dem Jeanbrenin behindert sie diese gesundheitliche Einschränkung jedoch in keinster Weise. Die kontaktfreudige Stute, welche Mitte September 2019 zu uns stiess, hat sich bereits bestens eingewöhnt und im gemütlichen Freibergerwallach Lascar einen tollen Beschützer gefunden.

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Abschied

Die Stiftung für das Pferd ist das letzte irdische Zuhause für unsere Schützlinge. Es ist immer ein sehr trauriger Moment, wenn wir eines unserer Tiere von seinen Altersbeschwerden erlösen müssen. Doch das Wissen, dass sie bei uns erfüllte, glückliche Jahre verbracht haben, ist uns ein grosser Trost.

D'Artagnan

Mit seiner Besitzerin erlebte der filigrane Franzosen-Wallach viele schöne Jahre als Reit- und Kutschenpferd. Als auf dem Hof der Familie D’Artagnans letzte Stallgefährtin verstarb, war die Erleichterung gross, dass der Dunkelbraune mit auffälliger Blesse im Frühling 2014 nach Le Roselet zeihen konnte. Hier verbrachte der sensible D’Artagnan einen unbeschwerten Lebensabend. Bestens in die Sozialstruktur der Herde eingebunden, blieb er seiner legendären Unabhängigkeit aber stets treu. Menschen stand er immer wohlgesonnen gegenüber und genoss die für ihn reservierten Streicheleinheiten besonders. In den letzten Monaten nahm seine Energie jedoch zusehends ab und seine Zähne sowie Gelenke bereiteten uns Sorgen. Ausgerechnet an den Festtagen hatte sich der Zustand des 28-jährigen so verschlechtert, dass wir die Entscheidung treffen mussten, ihn ziehen zu lassen.

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Olymp

Olymp, der imposante Belgier mit Hufen so gross wie Teller, leistete viele Jahre lang treu und zuverlässig seinen Dienst im Sechsspänner der Brauerei Feldschlösschen. Gesundheitlich angeschlagen, kam er im Sommer 2006 auf den Jeanbrenin, wo er – so die Hoffnung – noch ein paar schöne Monate verbringen sollte. 13 voll ausgekostete Jahre später hat der sanfte Riese nun im Alter von 29 Jahren seine letzte grosse Reise angetreten. Mit dem sensiblen Olymp verlässt uns eine grosse Pferdepersönlichkeit, «un grand Monsieur», wie eine seiner Betreuerinnen traurig meinte.

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Bandito

Bandito, das schwarz-weiss gescheckte Pony, kam zu uns auf den Jeanbrenin, weil sich seine schwer erkrankte und inzwischen verstorbene Besitzerin nicht mehr um ihn kümmern konnte. Zuerst etwas unsicher, liess sich der kleine Bandit schnell von einer starken Stute unter die Fittiche nehmen und wurde zunehmend selbstsicherer. Bald schon zeigte er, was in ihm steckte: ein unermüdlicher Spieler, der die anderen gerne triezte, bis sie sich auf seine Kampfspiele einliessen. Im Herbst 2019 ist der mittlerweile 28-jährige Bandito gestorben.

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